Zeit, Vorschlag und ruhige Fahrten
Warum das Tempo im fertigen Video zählt, wie der Zeitvorschlag rechnet und warum sehr langsame Fahrten nicht gleichmäßig werden.
Maßgeblich für die Wirkung ist das Tempo im fertigen Video, nicht die Aufnahmezeit. Faustregel: Bis etwa 3 °/s im Video wirkt eine Bewegung ruhig. Der Zeitvorschlag zielt auf etwa 2,5 °/s.

Der Zeitvorschlag
- Neben der Zeit jedes Punkts steht der Vorschlag, etwa „→ 1377 s" neben eingetragenen 1500 s. Antippen übernimmt ihn; ist er gedimmt wie bei Punkt 3 im Bild, passt die Zeit schon.
- Zoom: Der Vorschlag rechnet einen Zoom so, dass 1× → 2× etwa 3 s Video dauert, 1× → 12× etwa 9 s.
- Bei gleich großem Schwenk und Neigung (z. B. 10° und 10°) liegt der Vorschlag bei etwa 3 °/s: Eine gleichmäßige Bewegung hat Vorrang.
Intervall und Aufnahmezeit
Das Intervall bestimmt nur, wie lange die Aufnahme in echt dauert. Die gleiche Bildzahl braucht bei 1 s Intervall die halbe Aufnahmezeit wie bei 2 s Intervall, das Video ist gleich. Die Videolänge ergibt sich aus der Bildzahl: Bilder ÷ 30 = Sekunden Video.
Warum nicht beliebig langsam?
Die Luna fährt nicht beliebig kleine Schritte. Unter etwa 2,2 °/s im Video (bei 1× Zoom) kann sie nicht mehr in jedem Bild ein Stück fahren; das Bild bewegt sich dann nur in einem Teil der Bilder und steht dazwischen. Der Vorschlag bleibt deshalb immer darüber, und der Editor weist auf zu langsame Abschnitte hin. Mehr Winkel oder weniger Zeit machen die Bewegung gleichmäßig.
Kleine Nebenbewegungen, etwa 2° Neigung neben einem Schwenk von 40°, fährt die Luna in einzelnen kleinen Schritten mit; das Bild bewegt sich trotzdem in jedem Bild.