| Installation
Der hier vorgestellte Filter wurde in Delphi programmiert und steht Ihnen im Quelltext sowie als kompilierte DLL zur Verfügung. Laden Sie sich das zip-Archiv herunter, entpacken Sie dieses und kopieren Sie anschließend die Dateien URLMap.dll und URLMap.ini in ein beliebiges Verzeichnis. Wählen Sie in der IIS-MMC den gewünschten Host aus, gehen Sie unter Eigenschaften | ISAPI-Filter auf hinzufügen und tragen Sie unter Filtername 'URLMap' sowie unter 'Ausführbare Datei' den vollständigen Pfad zur DLL ein.
Konfiguration
Zur Konfiguration dient die Datei URLMap.ini, die sich im gleichen Verzeichnis wie die DLL befinden muss. Die Datei enthält zwei Abschnitte: '[Config]' zum Festlegen allgemeiner Konfigurationsdaten sowie '[Mapping]' zum Festlegen der eigentlichen Abbildungen.
Im Bereich '[Config]' sind standardmäßig folgende Werte eingestellt, die auch benutzt werden, falls einzelne Einträge fehlen:
[Config]
Requery=60
CaseSensitive=0
Logging=1
Requery
Bestimmt das Zeitintervall in Sekunden, nach dem das Inifile auf Änderungen geprüft und ggfs. neu geladen wird, bei einem Wert von 0 findet keine Überprüfung statt.
CaseSensitive (1=ja, 0 =nein) Bestimmt, ob bei der Ersetzung der Pfade zwischen Groß- und Kleinschreibung unterschieden werden soll.
Logging (1=aktiviert, 0 =deaktiviert)
Bei aktiviertem Logging werden alle vom Filter vorgenommenen Abbildungen in der Datei 'Log.txt' im Verzeichnis des Filters protokolliert. Dies wirkt sich negativ auf die Performance aus, erleichtert aber ggfs. die Fehlersuche.
Im Abschnitt '[Mapping]' werden die eigentlichen Abbildungen festgelegt, jede Zeile muss genau einen Eintrag enthalten. Sie können hier beliebig viele Verzeichnisabbildungen festlegen, beachten Sie jedoch, dass diese sequentiell durchsucht werden müssen - es sollten daher nicht allzu viele sein. Eine Abbildung kann wie folgt
mapping1=directory1/directory2/directory3/
mapping2=directory1/directory2/directory3/file.asp
angegeben werden. Die Funktion ist ganz einfach; wird der linke Teil (eingeschlossen durch '/') im URL gefunden, wird dieser einfach durch den rechten Teil ersetzt, anschließend werden ggfs. noch die Parameter konvertiert. Standardmäßig wird die Konvertierung der Parameter so vorgenommen, dass alle hinter dem ersetzten Pfad vorhandenen Teilpfade in Parametername und - wert überführt werden, so liefert also z.B. der folgende URL
http://nogetec.de/mapping2/param1/value1/param2/value2
bei o.g. Abbildung das Ergebnis
http://nogetec.de/directory1/directory2/directory3/file.asp?param1=value1¶m2=value2
Sie haben darüberhinaus die Möglichkeit, die Parameternamen bereits bei der Abbildung zu hinterlegen, diese müssen untereinander durch Kommata getrennt sein und nach einem Leerzeichen direkt hinter der Pfadabbildung stehen:
mapping2=directory1/directory2/directory3/file.asp p1,p2,p3
würde dann bei o.g. URL folgendes Ergebnis liefern:
http://nogetec.de/directory1/directory2/directory3/file.asp?p1=value1&p2=value2
Enthält der ursprüngliche URL weniger Parameter als angegeben, werden die überzähligen Werte einfach weggelassen, sind im URL mehr Parameter vorhanden, als in der Abbildung definiert, so werden diese wie oben beschrieben zusätzlich in Paare aus Parameternamen und -wert überführt. |